Festgeld oder Tagesgeld: Wann lohnt sich welche Anlageform 2026? (Update)

Festgeld oder Tagesgeld 2026? Wir vergleichen Rendite, Flexibilität und Sicherheit bei stabilen Zinsen (ca. 2%) und sinkender Inflation.

Festgeld oder Tagesgeld: Wann lohnt sich welche Anlageform 2026? (Update)

Tagesgeld vs. Festgeld: Das Duell der Sicherheitsanlagen 2026

Wer sein Geld sicher parken möchte, landet unweigerlich beim Vergleich zwischen Tagesgeld und Festgeld. Im Jahr 2026 hat sich die Situation normalisiert: Die Zinsen liegen stabil bei rund 2,0 % (EZB-Leitzins-Plateau), während die Inflation auf ca. 1,3 % gesunken ist. Doch welche Anlageform passt besser zu Ihrer Strategie?

Tagesgeld: Maximale Flexibilität

Das Tagesgeld ist das ideale Konto für den "Notgroschen". Sie kommen jederzeit an Ihr Geld, und die Zinsen werden variabel angepasst.

Vorteile 2026:

  • Täglich verfügbar – ideal für unvorhergesehene Ausgaben.
  • Kein Kursrisiko.
  • Oft attraktive Neukundenangebote für 3-6 Monate.

Nachteile:

  • Zinsänderungsrisiko: Senkt die EZB die Zinsen, sinkt Ihr Tagesgeldsatz sofort mit.
  • Oft niedrigere Verzinsung für Bestandskunden.

Festgeld: Die Zinsgarantie

Beim Festgeld binden Sie Ihr Kapital für einen festen Zeitraum (z. B. 12 Monate oder 3 Jahre). Dafür erhalten Sie eine Zinsgarantie über die gesamte Laufzeit.

Vorteile 2026:

  • Planbarkeit: Der Zins bleibt fest, auch wenn die Marktzinsen fallen.
  • In der Regel höhere Zinsen als beim Tagesgeld (Bestandskunden-Vergleich).
  • Ideal für geplante Anschaffungen in 1-5 Jahren.

Nachteile:

  • Keine vorzeitige Verfügbarkeit.
  • Kein Profit bei steigenden Zinsen.

Direktvergleich 2026 (Prognose)

Kriterium Tagesgeld Festgeld (1 Jahr)
Zinssatz (Ø) ca. 1,5 % - 2,0 % ca. 2,5 % - 2,8 %
Verfügbarkeit Jederzeit Am Ende der Laufzeit
Zinsgarantie Nein (variabel) Ja (fest)
Realrendite* ca. 0,5 % ca. 1,3 %

*Bei einer Inflation von 1,3 %.

Fazit: Was sollten Sie tun?

2026 lautet die Empfehlung: Kombinieren! Lassen Sie ca. 2-3 Monatsgehälter auf dem Tagesgeld für Notfälle. Alles Geld, das Sie für mindestens 12 Monate nicht benötigen, gehört ins Festgeld, um die deutlich höhere Realrendite und die Zinsgarantie zu nutzen.