Mietkautionskonto 2026: Vergleich, Zinsen & Kosten (Update)

Mietkautionskonto 2026: Welche Banken bieten es noch an? Wir vergleichen Zinsen, Kosten und moderne Alternativen wie die Mietkautionsbürgschaft.

Mietkautionskonto 2026: Vergleich, Zinsen & Kosten (Update)

Mietkautionskonto 2026: Der Klassiker unter Druck

Das klassische Mietkautionskonto (oft als verpfändetes Sparbuch) ist 2026 ein Auslaufmodell. Viele Banken haben das Produkt aufgrund des hohen Verwaltungsaufwands aus dem Programm genommen oder verlangen hohe Gebühren.

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Tipp: Fragen Sie Ihren Vermieter, ob er auch eine Mietkautionsbürgschaft oder ein Depot-Pfand akzeptiert. Das schont Ihre Liquidität.

Wo kann man 2026 noch ein Mietkautionskonto eröffnen?

Die Auswahl ist klein geworden. Zu den verbleibenden Anbietern gehören:

  • DKB: Bietet für Bestandskunden ein digitales Mietkautionskonto an (Voraussetzung ist ein DKB Girokonto).
  • PSD Banken: Regionale PSD Banken bieten oft noch klassische Mietkautionssparbücher an.
  • Sparkassen: Meist nur für Bestandskunden und oft mit Eröffnungsgebühren von 30 bis 50 Euro.

Zinsen und Kosten: Was bleibt übrig?

Die Zinsen auf Mietkautionskonten liegen 2026 meist bei symbolischen 0,01 % bis 0,10 % p.a.. In Kombination mit Kontoführungsgebühren ist die reale Rendite also negativ. Das Ziel dieses Kontos ist jedoch nicht die Rendite, sondern die rechtssichere Hinterlegung der Kaution gemäß § 551 BGB.


Alternativen zum Kautionskonto

1. Mietkautionsbürgschaft

Anstatt 2.000 Euro bar zu hinterlegen, zahlen Sie eine jährliche Gebühr (ca. 4-5 % der Kautionssumme) an eine Versicherung (z.B. kautionsfrei.de). Die Versicherung bürgt gegenüber dem Vermieter.

2. Privat hinterlegtes Tagesgeld

Einige Vermieter akzeptieren es, wenn Sie ein Tagesgeldkonto auf Ihren Namen führen und die Urkunde verpfänden. Das ist jedoch technisch aufwendig und wird von vielen Banken nicht mehr unterstützt.


FAQ Mietkaution 2026

Muss der Vermieter die Zinsen auszahlen?
Ja, die Zinsen stehen dem Mieter zu und müssen die Kaution erhöhen (§ 551 Abs. 3 BGB). Bei den aktuellen Minizinsen ist der Effekt jedoch vernachlässigbar.

Wer zahlt die Eröffnungsgebühr?
Das ist Verhandlungssache, meist trägt sie jedoch der Mieter, da er das Konto zur Verfügung stellen muss.

Fazit: Wenn Sie 2026 ein Mietkautionskonto suchen, ist die DKB oft die schnellste digitale Lösung. Prüfen Sie jedoch vorab, ob eine Bürgschaft für Sie sinnvoller ist, um Ihr Bargeld lieber gewinnbringend in einem ETF-Depot anzulegen.